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Pressemitteilungen

Faszinierende Schädelkunst im Neuen Rathaus

Bis 10. Oktober sind im Foyer des Neuen Rathauses in Leoben prämierte und ausgewählte Objekte zu sehen, die für den Kunstpreis im Rahmen der Ausstellung FASZINATION SCHÄDEL in der Kunsthalle Leoben von über 160 Künstlern aus Österreich, Deutschland, Belgien und der Schweiz eingereicht wurden.

Im Mittelpunkt der Ausstellungseröffnung am 12. September standen vorrangig jene Künstler mit ihren Objekten, die von der Jury in den Kategorien Malerei, Skulptur, Fotografie und Medienkunst jeweils mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurden. Die rund 50 Objekte der überaus vielfältigen Ausstellung setzen sich aus den prämierten sowie einer Reihe weiterer, ausgewählter Arbeiten zusammen. In einem eigenen Ausstellungsbereich werden einige eingereichte Werke der KünstlerInnen aus der Stadt und dem Bezirk Leoben präsentiert.

Stadtrat Franz Valland, der in seiner Funktion als Kulturreferent Bürgermeister Dr. Matthias Konrad bei der Eröffnung vertreten hat, zeigte sich ob des großen Echos, das der Kunstpreis hervorgerufen hat, begeistert: „Ich bin stolz, dass unsere Idee im Umfeld der diesjährigen Ausstellung einen Kunstpreis auszuschreiben, so gut angekommen ist. Wenn mehr als 160 Künstler aus vier Ländern Arbeiten einreichen, so kann man von einem großen Erfolg sprechen. Als Kulturreferent freut mich besonders, dass sich so viele Künstlerinnen und Künstler aus unserer Stadt und dem Bezirk mit der Thematik auseinandergesetzt haben.“

Die Leiterin der Kunsthalle Leoben, Mag.a Susanne Leitner-Böchzelt, erläuterte in ihren Ausführungen, wie es zum Kunstpreis gekommen ist: „Wir wollten mit dem Ausstellungsthema viel breiter in die Öffentlichkeit gehen als in den Jahren davor. Da der menschliche Schädel stets künstlerische Auseinandersetzungen herausgefordert hat, waren wir uns bald einig, als eine Maßnahme unter dem Ausstellungstitel FASZINIERENDE SCHÄDEL einen Kunstpreis in vier Kategorien auszuschreiben. Die Ergebnisse, die in den kommenden vier Wochen im Foyer des Rathauses zu bestaunen sind, beeindrucken vor allem durch die vielfältige Herangehensweise an das Thema.“

Folgende Künstlerinnen und Künstler konnten aus den Händen von Kulturreferent Franz Valland den Siegerscheck in der Höhe von jeweils 500.- Euro in Empfang nehmen:
• Malerei: Dagmar C. Ropertz, M.A. , Engelstadt (D)
• Skulptur: Ute Lechner und Hans Thurner, Obing (D)
• Fotografie: Lena Feldhofer, Graz
• Medienkunst: Felix Leitner, Leoben

Die Ausstellung im Foyer des Neuen Rathauses stellt, so die einhellige Meinung der Eröffnungsgäste, eine ideale Ergänzung zur Schau FASZINATION SCHÄDEL – Der Kult um den Kopf in der Kunsthalle Leoben dar. Für die Besuchsreihenfolge empfiehlt sich der Beginn in der Kunsthalle, denn dann weiß man in der Ausstellung im Rathaus die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung umso mehr zu schätzen und wird sicherlich das eine oder andere Aha-Erlebnis haben.

Sieger Portraits

Impressionen Vernissage

Kontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Frau Mag.a Susanne Leitner-Böchzelt
Kunsthalle Leoben
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Tel.: +43 (0) 3842/ 4062 – 408
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Kunsthalle Leoben und Ars Electronica Center Linz starten Kooperation

Mit der interaktiven Installation Shadowgram wird die Ausstellung „Faszination Schädel – Der Kult um den Kopf“ in der Kunsthalle Leoben um die Facette des „Social Brainstormings“ bereichert.

Shadowgram ist eine interaktive Installation, die die Schatten der Besucher/innen der Ausstellung „Faszination Schädel – Der Kult um den Kopf“ erfasst und sie ihre Geschichte erzählen lässt. Das vom Ars Electronica Futurelab entwickelte Social Brainstorming Projekt „Shadowgram“ lädt nicht nur ein seinen eigenen Schatten als Sticker an die Wand zu kleben (nachdem man eine Minute zuvor von einer Kamera und vor einem Leuchtkasten stehend erfasst wurde, sodass dieses Bild an einen Spezialdrucker weitergeleitet werden kann, der die Silhouette ausschneidet). Zusätzlich erfragt die Installation zu Zitaten aus der Ausstellung einen schriftlichen Beitrag der Besucher/innen, der mittels Sprechblase zum Schatten geklebt werden kann.

Horst Hörtner, der Leiter des Ars Eletronica Futurelabs, zu den besonderen Aspekten dieser Installation, die zuvor mit großem Erfolg in Linz, Tokyo und Venedig gezeigt wurde: „Beeindruckend ist, wie überzeugend durch die Silhouette und die Sprechblase die eigentliche Person dahinter mit kommuniziert wird. Es entsteht ein kollaborativer Gedankenraum der partizipierenden Personen, der visuell definiert und abgegrenzt wird über die aufgeklebten Beiträge und zusätzlich als ein Imaginationsraum der betrachtenden Besucher/innen fungiert. Shadowgram erweitert Tag für Tag sein eigenes Format.“ Dem international anerkannten Medienkünstler und Forscher liegt die Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Leoben auch deshalb besonders am Herzen, weil er aus Vordernberg stammt und noch immer einen starken Bezug zur Region hat.

Erste Kontakte mit Horst Hörtner und dem Ars Eletronica Center wurden von Leobens Kulturmanager Gerhard Samberger und Museumsdirektorin Mag. Susanne Leitner-Böchzelt bei einem Linz-Besuch im vergangenen Herbst geknüpft. Beide zeigten sich vom Museum der Zukunft, in dem allerlei Verschmelzungen verschiedenster Kunst-, Wissenschafts- und Technologierichtungen gezeigt und bearbeitet werden, begeistert. „Die Chance der Zusammenarbeit mit dieser Einrichtung von Weltruf wollte sich Leoben nicht entgehen lassen und so hat es bald einen Gegenbesuch mit einem intensiven Gedankenaustausch über mögliche gemeinsame Projekten gegeben“, schildert Kulturmanager Gerhard Samberger die Entwicklung der letzten Monate. „In der interaktiven Installation Shadowgram sehe ich eine höchst interessante Ergänzung des Angebotes unserer diesjährigen Ausstellung in der Kunsthalle. Wir können unseren Besucherinnen und Besuchern damit etwas völlig Neues bieten“, zeigt sich Mag. Susanne Leitner-Böchzelt begeistert.

Für Vizebürgermeister Maximilian Jäger unterstreicht die Zusammenarbeit zwischen dem Ars Electronica Center und der Kunsthalle wieder einmal die Vorreiterrolle, die Leoben inzwischen in vielen Bereichen übernommen hat: „Wir dürfen mit Recht stolz darauf sein, dass wir mit dieser Installation jetzt quasi als erste steirische Außenstelle des Museums der Zukunft fungieren. Die Attraktivität der Ausstellung wird dadurch nochmals gesteigert, es ist ein zusätzlicher Anreiz geschaffen worden, Leoben und die Ausstellung in der Kunsthalle zu besuchen.“

Shadowgram soll, und darüber sind sich beide Seiten einig, nur der Auftakt einer längerfristigen Zusammenarbeit zwischen dem Ars Electronica Center Linz und der Kunsthalle Leoben sein. Recht konkret sind schon Pläne, die in direktem Zusammenhang mit der aktuellen Installation stehen und den öffentlichen Raum einbinden. Man darf also gespannt sein, was sich in der nächsten Zeit aus der Achse Linz – Leoben entwickeln wird.

FASZINATION SCHÄDEL – Der Kult um den Kopf

Die Bedeutung des menschlichen Kopfes ist in unserer Sprache verankert, ohne dass es uns ständig bewusst wird: man riskiert Kopf und Kragen, man handelt kopflos oder hat einen Brummschädel; der eine hat Köpfchen, der andere stürzt sich kopfüber ins Verderben.

Als Sitz des Denkens und Fühlens übt der Schädel seit jeher eine große Faszination auf uns Menschen aus. Es ist also nicht verwunderlich, dass in zahlreichen Kulturen im Laufe der Geschichte komplexe Schädelkulte entstanden sind.

Einen Einblick in diese interessante Kulturgeschichte um den menschlichen Kopf gibt die Ausstellung FASZINATION SCHÄDEL in der Kunsthalle Leoben. In einer außergewöhnlichen Inszenierung werden 300 spektakuläre Exponate von rund 40 leihgebenden europäischen Museen die Besucher in ihren Bann ziehen. Ob jahrtausendealte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit oder als modisches Accessoire: Diese für Österreich einmalige Ausstellung zeigt neue Einblicke in Traditionen und rituelle Handlungen, die vielerorts erst im Zuge der Kolonialisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgegeben wurden. Jedoch gehören die Phänomene der Beachtung und Wertschätzung des menschlichen Schädels nicht allein der Vergangenheit an: Die Verwendung des Totenkopfsymbols in der Gegenwart ist in der Gothic-Szene ebenso zu finden wie in der alltäglichen Modewelt.

Auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Schädel hat beinahe Kultcharakter und so begeben sich weltweit immer wieder Forscher auf die ruhmreiche „Jagd“ nach Schädeln, um deren Geheimnisse zu enträtseln. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfassenden Rahmenprogramm, mit zahlreichen Diskussionen und Vorträgen. Traditionell gibt es spezielle Workshops und Führungen für Kinder und Jugendliche

FASZINATION SCHÄDEL – Der Kult um den Kopf
11. Mai – 1. Dezember 2013, täglich geöffnet von 9.00 – 18.00 Uhr

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Faszinierende Schädelschau in der Kunsthalle Leoben eröffnet

Bis 1. Dezember 2013 dominiert der Kult um den Kopf die Kunsthalle Leoben. 300 Exponate von rund 40 Leihgebern aus ganz Europa bieten den Besuchern neben spannenden naturwissenschaftlichen Einblicken einen Streifzug durch die Geschichte und die verschiedenen Kulturen der Kontinente.

Nach Mannheim und Herne, wo die Ausstellung über 130.000 Besucher begeistert hat, ist diese einzigartige Schädelschau jetzt exklusiv für Österreich in Leoben zu sehen. Die Kunsthalle Leoben setzt damit eine vor vier Jahren begonnene, erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim fort, wo diese einzigartige kulturhistorische Ausstellung konzipiert wurde.

Anlässlich der Eröffnung verwies der aus Deutschland angereiste Kurator der Ausstellung, Dr. Wilfried Rosendahl, auf einen für ihn ganz wesentlichen Aspekt: „Schädelkult ist ein Menschheits-, ein Weltphänomen. Man sollte sich alles in Ruhe anschauen und nachher im Geiste eine Zusammenschau wagen. Dann werden Sie sehen, wie ähnlich viele Dinge sind, dass in der Spätantike, im Frühmittelalter Europas, Schädeldeformationen genauso zu finden sind wie auf Vanuatu oder in Südamerika. Vielleicht sind wir doch viel mehr eine große Familie, als man heute – im Zuge der modernen Welten – denken mag.“

Die besondere Bedeutung, die dem menschlichen Kopf in vielen Kulturen und zu allen Zeiten zugekommen ist, spiegelt diese Ausstellung auf eindrucksvolle Weise wider. Dazu die Leiterin der Kunsthalle Leoben, Mag. Susanne Leitner-Böchzelt: „Der Schädel des Menschen war Machtsymbol, Objekt der Begierde und des Hasses, diente als Trophäe oder als Andenken an Verstorbene. Diesen unterschiedlichen Zugang und Umgang zeigen die rund 300 Exponate aus bedeutenden europäischen Sammlungen hervorragend auf.“
Wesentlichen Anteil daran hat Ausstellungsarchitekt Mag. Arno Grünberger, der die Ausstellungen in der Kunsthalle Leoben seit langem begleitet und auch die Schädel-Exponate gekonnt in Szene gesetzt hat. So unternimmt der Besucher nicht nur eine Reise durch verschiedene Zeiten und Kulturen, sondern durchlebt angesichts der unterschiedlichen Inszenierung auch eine ganze Palette an Gefühlswelten.

Für Bürgermeister Dr. Matthias Konrad findet mit der diesjährigen Ausstellung eine Erfolgsgeschichte ihre Fortsetzung: „Leoben hat 25.000 Einwohner, dem gegenüber stehen mehr als 1,3 Mio. Besucher unserer kulturhistorischen Ausstellungen seit 1998. Darauf können wir stolz sein! Mit der Ausstellungsserie in der Kunsthalle Leoben haben wir längst Anerkennung beim kulturinteressierten Publikum gefunden; und dies über die Grenzen Österreichs hinaus. Dass die Ausstellungen inzwischen ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor für die Stadt und auch die Region geworden sind, steht außer Zweifel. FASZINATION SCHÄDEL – Der Kult um den Kopf bietet spannende Inhalte, die sicherlich auch ganz andere Zielgruppen, als die meisten der bisherigen Ausstellungen ansprechen werden. Zu danken gilt es neben den Reiss-Engelhorn-Museen vor allem den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung ein Projekt wie dieses in der heutigen Zeit nicht mehr realisierbar wäre.“

Den Initiatoren der diesjährigen Ausstellung war es ganz wesentlich, diese frühzeitig im Bewusstsein der regionalen Bevölkerung zu verankern bzw. diese über verschiedenste Aktivitäten einzubinden. Wer heute durch Leoben geht, wird beinahe auf Schritt und Tritt mit der „Schädel-Thematik“ konfrontiert. Dies auf vielfältige Art und Weise und im Zusammenwirken von Ausstellungsverantwortlichen, Citymanagement, Stadtmarketing und Tourismusverband. Kulturstadtrat Franz Valland nennt in dem Zusammenhang das umfassende Rahmenprogramm als Beispiel: „Neben der Begleitausstellung STREETART im Kunstraum Leoben, wo Schädelabbildungen aller Art, fotografisch festgehalten vom Hamburger Peter Fritz, zu sehen sind, wird das Thema im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen aus unterschiedlicher Sicht betrachtet. Schon Tradition hat das museumspädagogisch hervorragend aufbereitete Programm für Kinder und Jugendliche, das neben speziellen Führungen auch zahlreiche Workshops umfasst.“

Nähere und stets aktuelle Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.schaedelkult.at.

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Faszinierende Schädelschau in der Kunsthalle Leoben eröffnet

Bis 1. Dezember 2013 dominiert der Kult um den Kopf die Kunsthalle Leoben. 300 Exponate von rund 40 Leihgebern aus ganz Europa bieten den Besuchern neben spannenden naturwissenschaftlichen Einblicken einen Streifzug durch die Geschichte und die verschiedenen Kulturen der Kontinente.

Nach Mannheim und Herne, wo die Ausstellung über 130.000 Besucher begeistert hat, ist diese einzigartige Schädelschau jetzt exklusiv für Österreich in Leoben zu sehen. Die Kunsthalle Leoben setzt damit eine vor vier Jahren begonnene, erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim fort, wo diese einzigartige kulturhistorische Ausstellung konzipiert wurde.

Anlässlich der Eröffnung verwies der aus Deutschland angereiste Kurator der Ausstellung, Dr. Wilfried Rosendahl, auf einen für ihn ganz wesentlichen Aspekt: „Schädelkult ist ein Menschheits-, ein Weltphänomen. Vielleicht sind wir doch viel mehr eine große Familie, als man heute – im Zuge der modernen Welten – denken mag.“

Die besondere Bedeutung, die dem menschlichen Kopf in vielen Kulturen und zu allen Zeiten zugekommen ist, spiegelt diese Ausstellung für die Leiterin der Kunsthalle Leoben, Mag. Susanne Leitner-Böchzelt, auf eindrucksvolle Weise wider. Gekonnt in Szene gesetzt hat die Schädel-Exponate Mag. Arno Grünberger, der die Ausstellungen in der Kunsthalle Leoben als Ausstellungsarchitekt seit langem begleitet.

Für Bürgermeister Dr. Matthias Konrad findet mit der diesjährigen Ausstellung eine Erfolgsgeschichte ihre Fortsetzung: „Unsere Ausstellungen haben längst Anerkennung beim kulturinteressierten Publikum gefunden und sind zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Faktor für die Stadt und die Region geworden.“ Zu danken gelte es neben den Reiss-Engelhorn-Museen vor allem den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung ein Projekt wie dieses in der heutigen Zeit nicht mehr realisierbar wäre.

Den Initiatoren der diesjährigen Ausstellung war es ganz wesentlich, diese frühzeitig im Bewusstsein der regionalen Bevölkerung zu verankern bzw. diese über verschiedenste Aktivitäten einzubinden. Wer heute durch Leoben geht, wird beinahe auf Schritt und Tritt mit der „Schädel-Thematik“ konfrontiert.

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Mit einer Porträtgalerie der besonderen Art werden ab sofort die Besucher des LCS (Leoben City Shopping) konfrontiert. 80 „Kultköpfe“ aus der Region sind auf einer 3 x 2 Meter großen „Schädelwand“ von vorne und hinten zu bestaunen.

„Wir wollen bei der Bevölkerung schon im Vorfeld der diesjährigen Ausstellung in der Kunsthalle Leoben Interesse für die Thematik wecken und haben uns entschlossen, dazu auch außergewöhnliche Wege zu wählen“, erläutert Kulturstadtrat Franz Valland die Idee zu dieser Schädelwand. Bürgermeister Matthias Konrad ist überzeugt davon, dass Aktivitäten wie die „Schädelwand“ auch dazu beitragen, die Menschen aus Leoben und der Region auf die Ausstellung neugierig zu machen: „Es erwartet uns ab 11. Mai eine tolle Ausstellung in der Kunsthalle, die sich viele Besucher mit Heimvorteil verdient hat. Bei den bisherigen Ausstellungen war es leider so, dass die Einheimischen es verabsäumt haben, das hochwertige Kulturangebot quasi vor der Haustür zu nutzen.“

Was gibt es nun auf der „Schädelwand“ im LCS zu bestaunen? 80 „Kultköpfe“ aus der Region sind es, quer durch alle Generationen. Und das nicht nur von vorne. Wer den Schritt um die Wand herum macht, kann auch einen Blick auf die Hinterköpfe der Porträtierten werfen. Doch halt! Ganz so einfach ist es nicht, denn die Reihenfolge ist etwas durcheinander geraten, sodass schon ein wenig Spürsinn notwendig ist, um die richtige Kombination ausfindig zu machen. Wer gar nicht weiter weiß, soll ganz einfach die passenden Zahlen suchen und das Rätsel so „lösen“. Natürlich darf auch mit den Hinterköpfen begonnen werden.

„Ein herzliches Dankeschön von unserer Seite an alle „Kultköpfe“, die bereit waren, sich für diese Porträtgalerie vom Leobener Fotografen Armin Russold von Foto Freisinger fotografieren zu lassen“, meint Kulturstadtrat Valland. „Wir waren vom Andrang und vom positiven Echo überwältigt, es zeigt uns, wie sehr sich viele Menschen bereits jetzt mit der diesjährigen Ausstellung identifizieren.“

P.S.: Falls Sie den Fototermin für die „Kultköpfe“ versäumt haben, gibt es trotzdem eine Möglichkeit Teil der Galerie zu werden. Es wurden zwei Öffnungen in die drei mal zwei Meter große Wand gesägt, um Ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich zumindest für ein Foto in die Menge der „Kultköpfe“ einzureihen.

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Als Sitz des Denkens und Fühlens übt der Kopf seit jeher eine große Faszination auf uns aus. Menschliche Schädel wurden auf der ganzen Welt und in beinahe allen Kulturen verehrt, gesammelt und bearbeitet. Daher blickt FASZINATION Schädel auf eine lange Kulturgeschichte zurück: Ob Jahrtausende alte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Kopfjägertrophäen oder religiös verehrte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit oder als modisches Accessoire. 300 Exponate, einzigartige Schädelfunde und Kopfpräparate von rund 40 Leihgebern aus ganz Europa, sind in dieser für Österreich einmaligen Ausstellung 2013 in der Kunsthalle Leoben zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfassenden Rahmenprogramm, auch für Familien und Kinder.

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Die Bedeutung des menschlichen Kopfes ist in unserer Sprache verankert, ohne dass es uns ständig bewusst wird: man riskiert Kopf und Kragen, man handelt kopflos oder hat einen Brummschädel; der eine hat Köpfchen, der andere stürzt sich kopfüber ins Verderben. Als Sitz des Denkens und Fühlens übt der Schädel seit jeher eine große Faszination auf uns Menschen aus. Es ist also nicht verwunderlich, dass in zahlreichen Kulturen im Laufe der Geschichte komplexe Schädelkulte entstanden sind.

Einen Einblick in diese interessante Kulturgeschichte um den menschlichen Kopf gibt die Ausstellung FASZINATION SCHÄDEL in der Kunsthalle Leoben. In einer außergewöhnlichen Inszenierung werden, in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, 300 außergewöhnliche Exponate von rund 40 leihgebenden europäischen Museen die Besucher in ihren Bann ziehen. Ob jahrtausendealte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit oder als modisches Accessoire: Diese für Österreich einmalige Ausstellung zeigt neue Einblicke in Traditionen und rituelle Handlungen, die vielerorts erst im Zuge der Kolonialisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgegeben wurden. Jedoch gehören die Phänomene der Beachtung und Wertschätzung des menschlichen Schädels nicht allein der Vergangenheit an: Die Verwendung des Totenkopfsymbols in der Gegenwart ist in der Gothic-Szene ebenso zu finden wie in der alltäglichen Modewelt.
Auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Schädel hat beinahe Kultcharakter und so begeben sich weltweit immer wieder Forscher auf die ruhmreiche „Jagd“ nach Schädeln, um deren Geheimnisse zu enträtseln. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfassenden Rahmenprogramm, auch für Familien und Kinder.

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300 Exponate, einzigartige Schädelfunde und Kopfpräparate von rund 40 Leihgebern aus ganz Europa, sind von 11. Mai bis 1. Dezember 2013 in der Kunsthalle Leoben zu sehen.

Dem menschlichen Kopf kam in vielen Kulturen und zu allen Zeiten eine besondere Bedeutung zu. Er galt von jeher als Zentrum des Denkens; als Sitz von spiritueller Kraft und Persönlichkeit. Nicht umsonst hat der Schädel des Menschen immer wieder eine besondere Rolle gespielt. So war er Machtsymbol, Objekt der Begierde und des Hasses, diente als Trophäe oder als Andenken an Verstorbene.

Die Ausstellung, die bereits in Mannheim und Schleswig über 100.000 Besucher begeistert hat, ist momentan in Herne bei Bochum zu sehen. Anhand von rund 300 eindrucksvollen Exponaten aus bedeutenden europäischen Sammlungen zeigt sie, wie unterschiedlich Zugang und Umgang mit dem menschlichen Schädel in verschiedenen Kulturen waren.
Ein Besuch der Ausstellung bietet neben spannenden naturwissenschaftlichen Einblicken einen Streifzug durch die Geschichte und die verschiedenen Kulturen der Kontinente:

Europa. Von Langköpfen und fremden Völkern
Zur Zeit der Völkerwanderung war Europa der Siedlungsplatz zahlreicher germanischer Volksgruppen. Gräberfelder aus dieser Zeit geben häufig Auskunft darüber, welche Gruppen in welchen Regionen ansässig waren. Die Funde aus diesen Gräbern zeigen auch, dass damals der so genannte Turmschädel ein besonderes Schönheitsideal gewesen sein muss. Man geht davon aus, dass die Tradition der Kopfdeformation über die Hunnen von Zentralasien nach Mitteleuropa gelangte. Solche Funde werden deshalb als Hunnenschädel bezeichnet, ohne dass damit eine Volksgruppenzugehörigkeit verbunden ist.

Afrika. Musik, Schmuck und Ahnenverehrung
Entgegen allgemeinen Vorstellungen hat der Kopf- und Schädelkult in Afrika keine weit verbreitete Ausformung gefunden. Verschiedene Belege zeigen aber, dass auch auf diesem Kontinent in einzelnen Regionen Ahnenschädel, Kopftrophäen oder Teile von Schädeln eine besondere Wertschätzung erfahren haben. Aus Schädelteilen wurden Musikinstrumente hergestellt, Schädelschalen wurden als Resonanzkörper verwendet und Teile des menschlichen Schädels, wie z.B. Unterkieferknochen, wurden zur Dekoration von Gegenständen benutzt. Kunstvoll übermodellierte und farbig gestaltete Ahnenschädel sind aber vor allem von der Insel Madagaskar bekannt.

Asien. Schädelriten und Kopftrophäen
Auch im Hinduismus und im Buddhismus spielt der Kopf eine besondere Rolle. Im tantrischen Ritual zählen kunstvoll bearbeitete und dekorierte Schädel zu den bedeutendsten Kultobjekten.
Von der Insel Borneo und von einigen Volksgruppen im Nordosten Indiens sind anders motivierte Schädelverehrungen bekannt. Bei den Naga und Dajak war die Kopfjagd ein wichtiger Bestandteil des religiösen, gesellschaftlichen Lebens.

Ozeanien. Schädelmasken und Übergangswesen
Die Regionen Ozeaniens werden oft mit magischen Ritualen in Zusammenhang gebracht. Es überrascht daher nicht, dass auch auf den zahlreichen Inseln die besondere Wertschätzung des Kopfes und des Schädels eine große Rolle spielt. Dekorierte und übermodellierte Schädel werden zum Gedenken an die Ahnen hergestellt. Sie zeigen nicht den Zustand des Lebenden, sondern sein Übergangsstadium in die Welt der Vorfahren.

Mittel- und Nordamerika. Fruchtbarkeitsrituale, Schädeljuwelen und Skalpe
Im Denken und Fühlen der Menschen Mittelamerikas zeichnet sich der Kopf als Sitz von Lebenskraft aus. Die wohl populärsten Darstellungen des menschlichen Schädels in Mittelamerika sind die von Mythen umrankten Kristallschädel. Trotz der Tatsache, dass sie in der Zwischenzeit als Fälschungen entlarvt wurden, haftet ihnen immer noch der Glanz des Geheimnisvollen an. Für Nordamerika sind dagegen die Skalpe der Besiegten das prominenteste Beispiel für den Kopfkult.

Südamerika. Schrumpfköpfe und Kopfdeformationen
Synonym für einen Kopf- und Schädelkult in Südamerika sind sicherlich die Schrumpfköpfe. Obwohl sie nur von einer kleinen Volksgruppe im Süden Ecuadors hergestellt wurden, sind sie weltweit bekannt. Als Talisman fanden sie Verwendung auf der Jagd. In gewissen Gegenden Südamerikas waren auch unterschiedliche Arten der Kopfdeformation bekannt. Mit verschiedenen Hilfsmitteln brachte man den Kopf kleiner Kinder in eine runde oder lang gestreckte Form.

Europa. Verehrt, angebetet und gesammelt
Unübertroffen scheint die Verehrung des menschlichen Schädels im historischen Europa. Kunstvoll bemalte Schädel in Beinhäusern zeugen ebenso davon wie die kostbaren Reliquien verschiedener Heiliger in Kirchen und Klöstern.
Die Geschichte der wissenschaftlichen Schädelsammlungen sowie die Rassenkunde sind weitere Themen in der europäischen Kulturgeschichte, die den menschlichen Kopf betreffen.

Faszination Schädel heute
In Mexiko ist der Día de los Muertos (der Tag der Toten) am 1. November – das Fest zum Gedenken an die Verstorbenen – ein buntes Volksfest. In vielen Schaufenstern stehen Totenschädel aus Zucker und Schokolade, die häufig die Namen der Toten auf der Stirn tragen. Ein anderes Beispiel für eine moderne „Schädelverehrung“ ist die Verwendung des Totenkopfsymbols in der Gothic-Szene.

Forschung
Wesentliche Erkenntnisse aus einem interdisziplinären Forschungsprojekt des German-Mummy-Projekts an den Reiss-Engelhorn-Museen und der Universität Freiburg werden ebenfalls in der Ausstellung thematisiert. Besondere Beachtung gilt dabei den übermodellierten Schädeln und Schädelmasken aus Ozeanien. Mittels CT-Scans und CT-Daten werden digitale Gesichtsrekonstruktionen durchgeführt. So können mögliche Ähnlichkeiten der Masken mit den Verstorbenen eruiert werden.
Dazu werden eindrucksvolle CT-Animationen in der Ausstellung präsentiert.

Einzelne Aspekte der Gehirnforschung werden während der Ausstellung durch Vorträge von namhaften österreichischen Medizinern und Wissenschaftern thematisiert werden.

Gegenwärtige Standpunkte der Auseinandersetzung mit der Faszination Schädel sind in der Begleitausstellung STREETART zu sehen, die von 26. April bis 31. August 2013 im Kunstraum in Leoben stattfinden wird. Der Hamburger Fotograf Peter Fritz hat sich auf die Suche begeben und Schädelabbildungen aller Art fotografisch festgehalten. Eine Auswahl aus seiner riesigen Schädel-Fotosammlung wird auch in Leoben gezeigt werden.

Die kulturhistorische Ausstellung Faszination Schädel, die von den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim konzipiert wurde, ist von 11. Mai bis 1. Dezember 2013 in der Kunsthalle Leoben (Österreich/Steiermark) zu sehen und wird einen Überblick über die vielfältigen Rollen, die der menschliche Schädel gespielt hat und noch spielt, geben.
Begleitet wird die Ausstellung von einem umfassenden Rahmenprogramm, auch für Familien und Kinder.

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Bei der 15. kulturhistorischen Großausstellung widmet sich die Kunsthalle Leoben einem weltweit einmaligen Thema: dem Schädelkult. Unter dem Titel „Faszination Schädel“ stellt Leoben von Mai bis November 2013 anhand von 300 Schädelfunden und Kopfpräparaten die besondere Bedeutung von Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen dar. Die Ausstellung ist derzeit in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen und geht anschließend nach Leoben weiter.

„Für die Jubiläumsausstellung haben wir ein Menschheitsthema gefunden, das sich rund um den Globus in allen Kulturen und Zeiten wieder findet. Die Bemühungen unserer Kulturverantwortlichen, mit europäischen Partnern Kontakte für die nächstfolgenden Ausstellungsjahre in der Kunsthalle zu knüpfen, haben gefruchtet. Mit den Reiss-Engelhorn-Museen haben wir einen starken Partner an unserer Seite. Die gute Zusammenarbeit wurde bereits bei den Ausstellungsprojekten ‚Skythen und Sarmaten’, ‚Alexander der Große’ und ‚Die Rückkehr der Götter’ unter Beweis gestellt“, so Bürgermeister Dr. Matthias Konrad.

Ob jahrtausendealte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Kopftrophäen oder religiös-verehrte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit, Modeerscheinung oder als zeitübergreifendes Phänomen, das auf eine lange Kulturgeschichte zurückblicken kann, der Schädel übt auf den Menschen eine faszinierende Anziehungskraft aus. Die Exponate stammen aus renommierten Sammlungen in Europa und Übersee. Einige Objekte werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

„Die Ausstellung ‚Schädelkult’, die bereits in Mannheim mit großem Erfolg angelaufen ist, wird sicherlich auch unzählige Besucher in der Kunsthalle Leoben bringen. Anlass für die Ausstellung bot die im Jahr 2008 wiederentdeckte Schädelsammlung des Künstlers und Darwinisten Gabriel von Max. Es handelt sich um die größte Schädelsammlung dieser Art, die durch die wissenschaftliche Bearbeitung des REM zu einer noch nie da gewesenen und überaus beeindruckenden Betrachtung des menschlichen Schädels in der Kulturgeschichte geworden ist und faszinierende Einblicke in einen weltweit verankerten Aspekt der Menschheitsgeschichte von der Vor- und Frühgeschichte bis heute gibt“, so Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Bereits in der Steinzeit wurden dem menschlichen Haupt symbolische oder mythische Bedeutungen zugewiesen. Schädeldeponierungen, Kopftrophäen und Ahnenschädel, Schmuck und Gefäße aus Schädelknochen oder ungewöhnlich deformierte Schädel sind Zeugnisse dieses facettenreichen Themas. Die Ausstellung „Schädelkult / Faszination Schädel“ rückt den Kopf als zentralen Teil des menschlichen Körpers in den Mittelpunkt. Unter Beachtung regionaler, historischer, kultureller, religiöser, kultischer und wissenschaftlicher Aspekte stellt sich die Kulturgeschichte einer weltweiten Faszination bis in die heutige Zeit dar.

Anlass zum Ausstellungsprojekt „Schädelkult / Faszination Schädel“ bot die Wiederentdeckung der beeindruckenden Schädelsammlung des Künstlers und Darwinisten Gabriel von Max (1840 – 1915) im Jahr 2008. Es handelt sich um eine der größten Sammlungen dieser Art, die Objekte aus Amerika, Asien, Afrika, Ozeanien und Europa vereint. 1917 gelangte die Sammlung durch einen Ankauf de Stadt Mannheim in den Besitz der heutigen Reiss-Engelhorn-Museen.

Unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Alfried Wieczorek und nach einer Idee und unter Projektleitung von Dr. Wilfried Rosendahl wurde diese Ausstellung für die Reis-Eingelhorn-Museen in Mannheim konzipiert und läuft mittlerweile mit großem Erfolg und äußerst großem Interesse beim Publikum.

Ausblick auf 2015 und 2017

Die Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen wird in den Jahren 2015 und 2017 weitergehen. Diese Absichtserklärung wurde im Rahmen der heutigen Pressekonferenz von Bürgermeister Dr. Matthias Konrad und Prof. Dr. Alfried Wieczorek unterfertigt. Für das Jahr 2015 ist eine Ausstellung über „Kleopatra und die griechischen Herrscher im alten Ägypten“ geplant. Im Jahr 2017 widmet sich die Kunsthalle Leoben dem Thema „Mumien“.

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